Kleiner KultursalonHerzlich willkommen
zum Kleinen Kultursalon 2017!

 

Auch in diesem Jahr präsentiert Ihnen der Förderverein des Museums Wäschefabrik wieder eine Auswahl an Konzerten und Lesungen mit einem anspruchsvollen, heiteren, mitunter aber auch nachdenklich machenden Programm.
Musik, Chansons, Lieder, Vorträge und Lesungen lassen das Lebensgefühl der Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts wieder aufleben, als die Räume der Unternehmerwohnung noch ihrem ursprünglichen Zweck dienten. Die denkmalgeschützte Eingangshalle mit dem Jugendstilglasdach und das Wohnzimmer sind auch diesmal wieder Bühne und Zuschauerraum zugleich.
Freuen Sie sich auf eine besondere Atmosphäre und vergessen Sie nicht, sich rechtzeitig Karten zu reservieren! Oder Sie kaufen die Karten bereits im Vorverkauf in der Gaststätte Bartsch, Viktoriastr. 54, täglich ab 17 Uhr (außer Sonntag).


Konzerte 10.- EUR, ermäßigt 7.- EUR

Lesungen 7.- EUR, ermäßigt 5.- EUR

Kartenreservierung unter 0521/60464 (AB)
oder info@museum-waeschefabrik.de

Programm 2017

Freitag, 24. März 2017, 20 Uhr

Zombies und ihre Film- und TV-Karrieren

Hans-Jörg Kühne

Vortrag mit Bildern, Fotos und Filmbeispielen von Hans-Jörg Kühne

Was haben Zombies im Kleinen Kultursalon des Museums Wäschefabrik verloren? Alles oder nichts? Alles! Und das hat seine Geschichte, die eng mit dem Werdegang des Referenten Hans-Jörg Kühne verbunden ist. Dieser hat vor vielen Jahren im Museum Wäschefabrik gearbeitet. Ganz allein. Besonders in dunklen Nachmittags- und Abendstunden stellten sich Momente ein, in denen ihm immer unbehaglicher zumute wurde und seine Phantasie … Da lag die Beschäftigung mit Zombies und ihrem medialen Werdegang seit den 1930er Jahren nicht mehr allzu fern.

In hoffentlich gemütlicher Atmosphäre wird Hans-Jörg Kühne den Anwesenden einen mit Bildern, Fotos und Trailern aufgelockerten Vortrag zu diesem Sub-Genre des Horrorfilms halten. Dass der Abend für „Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet” ist, dürfte dabei nicht verwundern.

Sonntag, 14. Mai 2017, 16 Uhr  *** ausverkauft ***

Es wird einmal ein Wunder geschehen

Volker Perret, Andrea Schwager

Konzert mit Volker Perret (Bariton), Andrea Schwager (Klavier) und Jochen Schwabedissen (Moderation)

In den 1930er- und 1940er-Jahren gab es nicht nur Krieg, Faschismus und Holocaust. Auch damals wollten die Menschen ihr kleines privates Glück retten, Swing tanzen statt Marschmusik hören. Die leichte Muse half dabei, ein schweres Schicksal besser zu bewältigen. „Schlager” heißt bis heute, was damals ein kleines Hoffnungslicht war, entzündet von Komponisten, Textern und Stars, die unvergessen sind. Wie lebendig das alles geblieben ist, sentimental oder ironisch, ewige Liebe oder flüchtigen Flirt besingend, das präsentiert das Trio aus dem benachbarten Lippe.

Freitag, 09. Juni 2017, 20 Uhr

Vierweiberei

Vierweiberei

Konzert mit Johanna Brune (Mezzosopran), Maren Ehlers (Alt), Wiebke Heitkamp (Alt), Andrea Limpke (Mezzosopran/Alt)

Wenn sie a cappella singen, ist immer ausverkauft! Aufgrund des großen Anklangs sind die vier jungen Damen daher auch dieses Jahr wieder zu Gast im Kleinen Kultursalon! Wie immer vierstimmig, aber mit neuen Songs versetzen sie nicht nur die Eingangshalle in gute Schwingungen. Die vier Sängerinnen ergänzen sich nicht nur stimmlich wunderbar. Scheinbar mühelos präsentieren sie ein vielfältiges Repertoire mit anspruchsvollen Arrangements – vom Spiritual bis zur Rock-Ballade. „Wir machen Musik ohne Instrumente, nur mit unseren Stimmen, weil die Stimme das Schönste aller Instrumente ist. Und außerdem können wir nix anderes!” Zum Träumen, Staunen, Nachdenken, Schmunzeln und Wohlfühlen.

Freitag, 22. September 2017, 20 Uhr

Ich bin von Kopf bis Fuß …

Vierweiberei

Chanson-Lesung mit Catherine Jolles (Gesang) und Adrian Brooker (Lesung, Klavier, Akkordeon)

„… auf Liebe eingestellt”, ist ein Welthit. Beinahe vergessen jedoch ist der Mensch, der diese Melodie und 175 weitere Filmmusiken schuf: Friedrich Hollaender. Dieser geniale Komponist und Kabarettist lädt mit seinen Liedern und seiner Autobiografie in das rasante, geräuschvolle Berliner Revue-Leben der 1920er und 1930er-Jahre ein. Mit großer Beobachtungsgabe, feinem Humor und spitzer Feder präsentiert er ein Stück Zeitgeschichte.

Freuen Sie sich auf eine ernste bis heitere Hommage mit einer gelungenen Mischung aus Lesung und Chanson.

Freitag, 06. Oktober 2017, 20 Uhr

Wünsch Dir was!

Wittler, Guddorf

Wunschkonzert mit Andrea Wittler (Gesang) und Christoph Guddorf (Piano)

Alles können die Bielefelder Chansonette Andrea Wittler und der Pianist Christoph Guddorf nun wirklich nicht aus dem Hut zaubern – auch wenn es in Sachen Schlager der 1920er- bis 40er-Jahre oft den Anschein hat, als wäre das eine oder andere weiße Kaninchen dabei. Sehnt sich nicht jede Frau nach einem Mann, der Klavier spielen kann und ihr – simsalabim! – ein Luftschloss der Liebe zaubert? Doch hinter einem unschuldig dreinblickenden Wesen verbirgt sich nicht selten ein männerknabbernder Vamp … Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert – und doch birgt es immer wieder Überraschungen! Andrea Wittler und Christoph Guddorf werden Ihnen ein Lied davon singen. Ihr Repertoire umfasst eine Vielzahl an Stücken, aus denen Sie sich in unterschiedlichen Wunschrunden Ihren Lieblingstitel aussuchen können. Kurz gesagt: Wünsch Dir was!

Sonntag, 05. November 2017, 16 Uhr

Adressat unbekannt

Heiner Eckels, Wolf von der Burg, Ben Wieczorek-Davis

Konzert-Lesung mit Heiner Eckels und Wolf von der Burg (Sprecher) und Ben Wieczorek-Davis (Klavier)

Der Briefroman Adressat unbekannt der amerikanischen Autorin Kressmann Taylor ist ein literarisches Meisterwerk. Es geht um die dramatische Entwicklung einer Freundschaft zwischen einem Juden und einem Deutschen zur Zeit des Nationalsozialismus. Einprägsamer und berührender als in deren Briefen zwischen San Francisco und München ließe sich die Geschichte nicht erzählen. Der Text entstand 1938 und war über 60 Jahre lang vergessen.

Der Schauspieler Wolf von der Burg sowie Heiner Eckels, langjähriger Professor für Gesang an der Musikhochschule Detmold, werden die Briefe lesen, der britische Pianist Ben Wieczorek-Davis begleitet sie am Klavier mit Musik von Mozart über Fauré bis Prokofjew und eigenen Kompositionen.

Freitag, 17. November 2017, 20 Uhr

„Es war einmal” - Konzertabend mit den DesHarmonikern

DesHarmoniker

Kai-Uwe von Hollen (1. Tenor), Sascha Giebner (Klavier), Joachim Müller (2. Tenor), Christian Kurschus (Bass), Reimar Küstermann (Buffo), Michael Adamietz (Bariton)

Die DesHarmoniker mit den altbekannten Liedern der Comedian Harmonists, mit denen sie ihr Publikum an die guten alten Zeiten erinnern, zu denen noch der Opa mit der Oma in den Frühlingswald zog, weil es dort Schlüsselblumen und gute Laune im Überfluss gab.

Fünf Stimmen und ein Klavier mit jeder Menge Schlager aus den 1920er- bis 1940er-Jahren!