29. November 2010

Offene Diskussionsrunde zum Thema „Zwangsarbeit im Luftwaffenbekleidungsamt Bielefeld”

Am Freitag, den 3. Dezember 2010 um 17 Uhr, lädt das Museum Wäschefabrik in Kooperation mit dem DGB-Arbeitskreis „Zwangsarbeit in Bielefeld” zu einem öffentlichen Gespräch zum Thema „Zwangsarbeit im Luftwaffenbekleidungsamt Bielefeld” ein. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Diskussionsgrundlage ist der bisherige Kenntnisstand bezüglich des „Lagers der Luftwaffe (Baracke)” am Stadtholz 2a, der Forschungsstand zum Thema Zwangsarbeit im Luftwaffenbekleidungsamt und die vorläufigen Ergebnisse der Bemühungen um Kontakt zu Überlebenden und Zeitzeugen.

 

Im Anschluss findet eine Führung durch die Sonderausstellung statt.

Der Eintritt ist frei.

 

Begleitprogramm Sonderausstellung

           14. Oktober 2010

„Salonlesen”

Am 25. November 2010 findet im Salon des Museum Wäschefabrik eine Lesung junger Bielefelder Autoren statt.
Ab 20 Uhr tragen die Autoren ihre eigenen Texte vor. Das Spektrum der Texte reicht von kurzer Prosa, Lyrik bis hin zu Romanfragmenten. In der geschichtsträchtigen Kulisse des Wohnhauses erwartet uns Spannendes, Nachdenkliches und vor allem unbekannte Kreativität aus Bielefeld.

           4. September 2010

Ausstellungseröffnung
»Das Luftwaffenbekleidungsamt Bielefeld«

Zwei Ausstellungen – ein Thema

I  Produktions- und Logistikzentrum für die Luftwaffe

II Fotodokumentation des Baudenkmals (Frank Wellenbrink)

 

Am Sonntag, den 12. September 2010 um 11.30 Uhr

im Museum Wäschefabrik Bielefeld

 

Begrüßung

Rüdiger Uffmann

Museum Wäschefabrik

 

Es sprechen

Gregor Moss

Beigeordneter der Stadt Bielefeld

Frank H. Stopfel

Dipl.-Ing. Architekt BDA

Christoph Borchard

Lenkwerk Bielefeld

 

im Anschluss Führung durch die Ausstellung
mit Dr. Dagmar Buchwald und Frank Wellenbrink

 

Weitere Führungen durch die Ausstellung:

Um 13.30 und 15.00 Uhr

 

Zur Ausstellung

           11. August 2010

Zeitzeugen, Fotos, Dokumente und Fundstücke gesucht

Am 12. September 2010, zum Tag des offenen Denkmals, wird im Museum Wäschefabrik eine Ausstellung über das Luftwaffenbekleidungsamt in Bielefeld eröffnet. Dazu sucht das Museum noch Zeitzeugenberichte, Fotos vom Gebäude (Innen- und Außenaufnahmen) oder der Belegschaft und Fundstücke aus dem Bekleidungsamt (Uniformteile, Stoffe, Stiefel u. ä.).

 

Der 1939/40 erbaute Gebäudekomplex (Am Stadtholz 24-26) ist das einzige noch erhaltene Gebäude von einstmals drei Luftwaffenbekleidungsämtern in Deutschland und steht seit 1994 als „steinernes Zeitzeugnis” unter Denkmalschutz. Dort wurden auf 45.000 m² Nutzfläche von 1.200 Arbeitskräften Uniformen und Schuhwerk hergestellt, gelagert und über Anschlussgleise, die bis in die zentrale Verladehalle führten, verschickt. Von 1945 bis 1992 war in dem Gebäude die britische Rheinarmee stationiert (Brixton/Richmond Barrracks). Heute befinden sich dort die Zentrale Ausländerbehörde und drei Fachbereiche der Fachhochschule Bielefeld.

 

Wer noch Fotos, andere Dokumente oder Fundstücke aus dem Bekleidungsamt hat oder Zeitzeuge war, erreicht Frau Dr. Dagmar Buchwald unter 0521-60464 oder unter info@museum-waeschefabrik.de

           25. Juni 2010

Ausstellungseröffnung „Spurensuche in Buchenwald”

Ein Projekt der Leistungskurse Geschichte des Bodelschwingh-Gymnasiums Bethel 2010

 

Im März waren zwei Geschichts-Leistungskurse des Gymnasiums Bethel eine Woche lang in Buchenwald auf Spurensuche und erhielten in Archiv, Bibliothek, der Buchenwald-Austellung und durch Mitarbeiter Einblicke in die Geschichte des Lagers. Die Ergebnisse dieser Arbeit präsentiert die Gruppe ab dem 25. Juni auf zwanzig Tafeln im Museum Wäschefabrik und möchte so Einblicke geben in das „Unbegreifliche” des historischen Orts Buchenwald.

 

Zur Ausstellung

 

Neue Westfälische, Nr. 145, 25.6.2010

           13. Juni 2010

Bielefelder „Nachtreise” machte Halt im Museum Wäschefabrik

Am Samstag, den 12. Juni, zog die „Nachtreise 8”, die inzwischen schon fest etablierte „Expedition ins Ungewisse” der Freien Theater in Bielefeld, zweimal durch den Garten des Museum Wäschefabrik. In Anspielung auf das kürzlich erschienene Buch Frauen in der Bielefelder Geschichte wurde der Platz vor dem Eingang ins Museum kurzerhand zum „Frieda-Nadig-Platz” umbenannt, während eine Näherin auf der Eingangstreppe per Transparent „Mutterschutz, Lohngleichheit und Gleichstellung” forderte.

Mit dieser Aktion bereitete das Tunnel-Theater seine Gäste auch schon auf den 26. und 27. Juni vor, wenn um 20 Uhr im Garten des Museums das Stück „Elysian Park” von Marlene Streeruwitz zur Aufführung kommt.

 

"Nachtreise 8"

           12. Juni 2010

Ehemaligentreffen

Am Donnerstag, den 10. Juni, fanden sich wie jedes Jahr wieder die ehemaligen Mitarbeiterinnen der Wäschefabrik Gebr. Winkel in der Unternehmerwohnung ihrer alten Arbeitsstätte zu Kaffee und Kuchen ein. Ein besonderer Überraschungsgast war diesmal Prof. Dr. Rainer Winkel, der Sohn des früheren Besitzers Theodor Winkel, der eigens zu diesem Anlass aus Essen angereist war. Alte Erinnerungen wurden wach beim Besuch des Nähsaals, und die Mitglieder des Fördervereins freuten sich über die Geschichten und Schilderungen des ehemaligen Arbeits- und Familienalltags, fügen sie doch jedes Jahr weitere Mosaiksteine zur Sozialgeschichte des Betriebes hinzu.

 

 

Neue Westfälische, Nr. 133, 11.6.2010

Westfalen-Blatt, Nr. 133, 11.6.2010

           11. Juni 2010

Treffen der Denkmalpreisträger

Auf Initiative des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) trafen sich am Montag, den 7. Juni, die bisherigen westfälischen Preisträger des „Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz” im Museum Wäschefabrik in Bielefeld, das im Jahr 2000 mit der „Silbernen Halbkugel” ausgezeichnet wurde.

Widmete sich das Vormittagsprogramm in erster Linie dem „Projekt Wäschefabrik” und dessen Museumskonzeption, so standen am Nachmittag die Initiative und das denkmalpflegerische Konzept zur Erhaltung der Ravensberger Spinnerei im Mittelpunkt. Weitere Schwerpunkte bildeten das Thema "Vernetzung als Chance – Zusammenarbeit mit anderen Kultureinrichtungen" am Beispiel der Museumsinitiative OWL e.V. sowie Berichte aus der Arbeit anderer Preisträger.

 

Westfalen-Blatt, Nr. 131, 9.6.2010

Neue Westfälische, Nr. 130, 8.6.2010

           5. Juni 2010

Ferienprogramm für Kinder

Das Museum Wäschefabrik bietet in diesen Sommerferien wieder ein Programm für Kinder mit Museumspädagogin Annett Barthel an.
Infos und Termine

Flyer

           14. Mai 2010

Selbstgenähtes für die Nacht

In historischer Umgebung Nachtwäsche nähen!

Nähworkshop mit Stefanie Müller

Erleben Sie die Faszination, wie aus einem Stück Stoff ein Pyjama oder ein Nachthemd entsteht, geschaffen mit den eigenen Händen und ein wenig technischer Hilfe. Gestalten Sie ein ganz besonderes, individuelles Geschenk für sich oder andere. In diesem außergewöhnlichen Workshop bietet Ihnen das Museum Wäschefabrik nicht nur ein Näherlebnis in historischer Umgebung, sondern auch mit einer kleinen Führung Einblicke in die damalige Arbeitswelt, sowie in das Leben der Unternehmerfamilie.

 

12. Juni 2010, 10–17 Uhr
Anmeldung bis zum 10. Juni unter 0521-60464 oder per E-Mail
Unkostenbeitrag: 35 EUR, inkl. Mittagessen
Mitzubringen sind Nähmaschine und Stoff

           6. April 2010

Ausstellungseröffnung
Klaus Braun: »Mutterstück«

Rauminstallation in der Galerie van Laak und Bérenger

Am Freitag, den 16. April 2010 um 19 Uhr

 

Einführung

Daniel Neugebauer

Kunsthalle Bielefeld

 

Zur Ausstellung

           2. April 2010

Ausstellungseröffnung
»NEBENSCHAUPLÄTZE« – Fotografien von Bettina Cohnen

Am Freitag, den 23. April 2010 um 20 Uhr

 

Es sprechen

 

Rüdiger Uffmann

Museum Wäschefabrik

 

Thomas Thiel

Künstlerischer Leiter Bielefelder Kunstverein

 

Zur Ausstellung

           10. Februar 2010

Neues Programm des Kleinen Kultursalons

Am 5. März öffnet der „Kleine Kultursalon” wieder seine Pforten! Das Programm für 2010 finden sie hier.

           29. Januar 2010

Ausstellungseröffnung
»Jud Süß« – Geschichte(n) einer Figur

Am Sonntag, den 7. Februar 2010 um 11.30 Uhr

 

Begrüßung

Rüdiger Uffmann

Museum Wäschefabrik

 

Grußwort

Ingo Stucke

Vorsitzender des Kulturausschusses der Stadt Bielefeld

 

Einführung in das Ausstellungsthema

Miriam Hesse

Kuratorin der Ausstellung

Zur Ausstellung

           20. Januar 2010

Babydolls wie damals

Ab sofort können Sie sich im Museum Wäschefabrik ein nostalgisches Babydoll nach originalem Schnittmuster nähen lassen. Das Babydoll war ein für die 1950er und 1960er Jahre typisches Kleidungsstück, das auch in den Vereinigten Wäschefabriken Th. und G. Winkel gefertigt wurde.

 

Zu den Babydolls

           12. Januar 2010

Selbstgenähtes aus dem Osterei

In historischer Umgebung Nachtwäsche nähen! – Zweitägiger Nähworkshop mit Stefanie Müller

Wer möchte nicht mal wirklich überraschen? Ein ganz besonderes, kreatives und vor allem individuelles Geschenk machen? Und dabei noch die Faszination erleben, wie aus einem Stück Stoff ein Pyjama oder ein Nachthemd wird, geschaffen mit den eigenen Händen und ein wenig technischer Hilfe?

In diesem außergewöhnlichen Workshop bietet Ihnen das Museum Wäschefabrik nicht nur ein Näherlebnis in historischer Umgebung, sondern auch mit einer kleinen Führung Einblicke in die damalige Arbeitswelt sowie in das Leben der Unternehmerfamilie.

 

27. und 28. März 2010, jeweils 11–16 Uhr
Anmeldung bis zum 25. März unter 0521-60464 oder per E-Mail
Kosten: 45 EUR pro Person für zwei Tage
Mitzubringen sind Nähmaschine und Stoff.